Oh wie ich ihn vermisse, den Bass, der meinen Brustkorb vibrieren lässt. Schmerzende Füße um fünf Uhr morgens. Hunderte wildfremde Menschen um mich herum. Volle Pulle laut und hart. Sehnsüchtig warte ich auf den Tag an dem wir uns wieder in den Armen liegen, weil die Melodie zu schön ist. Der Tag an dem ich lieber durchmachen statt durchschlafen will. Die Nacht in der wir es wieder dürfen, die Stunden in denen wir es tun.

Spontan losschreiben und erst aufhören wenn fertig. Spontan nach Holland fahren für ein Wochenende. Spontan eine Nacht durchtanzen mit meinem Mann, nackt. Oh die Lust nach Leben brennt lichterloh. Sehnsüchtig schwelge ich in Erinnerungen, lausche dem Rauschen der Leidenschaft.

So ein heftiges Jahr, so wenig Pause für die vielen Hurricanes. Ich habe mich noch nicht davon erholt. So viele Songs noch nicht gehört. Zu wissen, nie mit allem fertig werden zu können, braucht ganz viel Akzeptanz. Oh ihr da draußen ich habe so viel für euch. Wir alle brauchen Geduld.

Sehnsüchtig schwelge ich in vergangenen Tagen. Was für eine grandiose Zeit. Loslassen ist ein beschissen langer Prozess. Was wir nie loslassen werden ist die Musik, so lange sie zu hören ist, werden wir uns nicht vergessen.

Oh du wunderschöne Sehnsucht, du machst mich verrückt. Du füllst mein Herz mit Puls, meine Lungen mit Atem. Ich darf dich genießen, wir alle. One fucking beautiful day.

 

 

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